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PokerStars durch Full Tilt zurück an den US-Markt?

11. Mai 2012

Nachdem nun lange Zeit die Schlagzeilen rund um das Unternehmen Full Tilt geruht hatten und man den Kauf von Full Tilt durch die Groupe Bernard Tapie (GBT) schon in Trockenen Tüchern wusste, ist es nun umso erstaunlicher, dass erneut überraschende Schlagzeilen über das Unternehmen zu lesen sind.

Gerüchten zu Folge hat die GBT sich aus dem Kauf zurückgezogen und ist von dem geschlossenen Vertrag zurückgetreten. Auch wurde bekannt, dass es bereits einen neuen Käufer gibt, bei dem es sich um PokerStars handeln soll. Diese Neuigkeit schlug bei den Fans des Pokerspiels und den Interessenten ein wie eine Bombe.

Nachdem die Neuigkeiten in der letzten Woche publik gemacht wurden gehen nun die Vermutungen um, dass PokerStars dieses Kauf ausnutzt, um die Schulden des eigenen Verfahrens mit dem Department of Justice (DOJ) zu begleichen. Mit der Übernahme von Full Tilt und damit einhergehend auch der Übernahme der Schulden von Full Tilt würde PokerStars sich vor dem DOJ eventuell rein Waschen können.

Von PokerStars wird erwartet, dass dieser Schritt nur mit dem Hintergedanken eingeleitet wurde, dass das Unternehmen auf dem amerikanischen Markt zurückkehren kann, sollte der Markt reguliert werden. Für die US-Behörden könnte es hierbei Ausschlaggebend sein, dass der Angeklagte Isai Scheinberg nicht mehr der Besitzer des Unternehmens ist und auch keine Funktion mehr im Management ausübt. In diesem Fall würde die Möglichkeit bestehen, dass PokerStars in Zusammenarbeit mit einem anderem Unternehmen im Falle der Regulierung an den amerikanischen Markt zurückkehren könnte.

Durch diese neuen Schlagzeilen und damit verbundenen Gerüchte wird natürlich außerdem vermutet, dass die GBT den Kauf von Full Tilt lediglich aus Marketingzwecken publiziert habe, jedoch nie wirklich vorgehabt hätte, Full Tilt zu übernehmen und zu rehabilitieren. Die Gerüchte werden jedoch von Seiten der GBT zurückgewiesen. Es wird von Seiten der GBT angegeben, dass bereits einige Gelder geflossen seien und die Übernahme komplett durchgeplant gewesen sei, jedoch einige technische Kleinigkeiten dazu führten, dass sich dies verzögerte.

Durch die Entscheidung des DOJ, dass alle Spieler innerhalb von 90 Tagen ausbezahlt werden sollen, musste die GBT das Projekt hinschmeißen, da es finanziell nicht möglich gewesen wäre. Die Pläne des Unternehmens sollten jedoch ernst gewesen sein und man wollte auf lange Sicht alle Spieler ausbezahlen, die durch den Black Friday im letzten Jahr Verluste gemacht hatten.

Stefanie Precht

Kampf gegen illegales Glücksspiel

03. Mai 2012

In Österreich machte die Polizei eine Kampfansage gegenüber dem illegalen Glücksspiel, denn man will nun alle illegalen Spielautomaten des Landes abschaffen. In Zell am See fand bereits der erste Einsatz statt, bei dem insgesamt 23 illegal aufgestellte Automaten gefunden werden konnten, die direkt zerstört wurden, um so ein Zeichen zu setzen. Vorab konnten solche Einsätze nicht wirklich durchgeführt werden, da die Gesetzesgrundlage dies nicht zugelassen hätte.

In Salzburg ist das Problem der illegalen Spielautomaten bekannt. Schon vor einigen Jahren wurden in Salzburg illegale Spielautomaten von der Polizei eingezogen. Diese mussten allerdings im Anschluss daran wieder freigegeben werden, da die Gesetzeslage den Einzug nicht rechtfertigte. Daher stehen auch heute noch illegale Spielautomaten in verschiedenen Lokalitäten und man ist sich dieses Problems bewusst.

Da sich nun die gesetzliche Lage ein wenig verändert hat, hat erst kürzlich die Einheit aus Zell am See die Möglichkeit genutzt, um illegale Spielautomaten in dem Bundesland zu vernichten. Die ersten 23 Automaten wurden im Pinzgau aufgespürt und beseitigt. Mit dieser Aktion wolle die Einheit laut Polizeisprecher mit bestem Beispiel voran gehen, um auch andere Einheiten aus verschiedenen Bundesländern zu einem solchen Vorgehen zu motivieren und so vielleicht immer mehr illegale Automaten beseitigen zu können.

Damit weitere dieser Aktionen stattfinden können warten die Zuständigen nun auf eine Entscheidung, damit im Anschluss das Einziehungsverfahren stattfinden kann und die Geräte außerdem im Anschluss vernichtet werden dürfen. Diese neuen Regulierungen umsetzen zu können sei nicht ganz leicht, so der Polizeisprecher, da die Kontrollen sehr mühsam seien. Trotzdem würde sich diese Mühe lohnen, auch wenn dies bedeutet, dass nach der Vernichtung von Automaten auch regelmäßige Nachkontrollen stattfinden müssen, um das Wiederaufstellen ausschließen zu können.

Stefanie Precht

Neue Online Poker Firma in den USA

27. April 2012

In den USA wird immer noch die größte Hoffnung in die baldige Regulierung des Online Glücksspielmarkts gesetzt. Die Veränderungen schleichen sich nach und nach ein und die Glücksspielfans hoffen, dass in Bälde eine Regulierung auf Bundesebene Einzug halten wird.

Auch die Unternehmer scheinen diese Hoffnung zu haben, denn viele von ihnen stecken mitten in den Vorbereitungen, für den Fall, dass der Online Markt in Bälde reguliert sein wird. So gibt es auch Neuigkeiten aus dem Hause 888 Holdings und Trump Entertainment Resorts. Offensichtlich befinden sich die Unternehmer beider Firmen in Gesprächen über eine zukünftige Zusammenarbeit. Man wolle eine Online Poker Firma gründen und hierfür eine Zusammenarbeit beginnen, sofern die Regulierung des Online Poker Markts in den USA durchgesetzt wird.

Donald Trump, der bereits Erfahrung im Bereich des Glücksspiels aufweisen kann, hat auch schon im letzten Jahr ein besonderes Interesse an dem amerikanischen Online Glücksspielmarkt gezeigt. Er machte deutlich, dass er plane ein Online Unternehmen zu gründen. Sobald es Neuigkeiten bezüglich der Legalisierung des Online Glücksspiels in Amerika gebe. Diesen Entschluss gab er zusammen mit dem Hedge Funds Manager Marc Lasry in News York bekannt, denn die Gründung der neuen Firma würde von Lasry’s Avenue Capital Group und Trump Entertainment Resorts umgesetzt werden. Die Erfahrung im Bereich Glücksspiel sammelte Trump mit dem Betreiben zweier Casinos in Atlantic City. Er besitzt 10 Prozent Anteile an den Trump Entertainment Resorts.

Das Online Glücksspiel soll bereits in manchen Bundesstaaten in absehbarer Zeit legalisiert werden. Während Nevada den Anfang machte zieht New Jersey bereits nach und plant die Legalisierung von Online Wetten. Bis zum Ende des Jahres 2012 wollen verschiedene Staaten die gesetzlichen Regelungen umgesetzt haben, um das Online Glücksspiel legalisieren zu können.

Das Unternehmen 888 Holdings hatte bereits früher schon einmal die Gelegenheit auf dem amerikanischen Online Glücksspielmarkt tätig zu sein. Allerdings musste sich die Firma nach dem Beschluss des UIEGA von dem Markt zurückziehen. Nun hoffen auch die Unternehmer von 888, dass eine Legalisierung des Online Glücksspiels in den USA bald eingeleitet wird, da dieser ein hohes Potential hat und man vor Ort erneut Fuß fassen wolle.

Erst kürzlich veröffentlichte 888 Holdings die Meldung, dass eine Zusammenarbeit mit Caesars Interaction Entertainment in den USA angestrebt wird und hierzu bereits Verhandlungen stattgefunden haben. Die Vorbereitungen sind damit bereits getan und nun stehen die Unternehmen in den Starlöchern, um hoffentlich bald in einem regulierten Online Glücksspielmarkt durchstarten zu können.

Stefanie Precht